| Rotocap und natriumgefüllte Auslassventile |
| von Marc 'Dreikommanull' Christiansen |
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Dies ist zwar keine Innovation die nur die Baureihe W126 oder deren Vorläufer betrifft, vielmehr eine Innovation aus dem Hause Daimler-Benz. Hier wurden die beiden Technologien erstmals in der Großserie angewandt. Zum einen sprechen wir hier das so genannte "Rotocap-Prinzip" an und gehen auch auf die natriumgefüllten Auslassventile ein.
Das Prinzip von Rotocap bewirkt das bei jedem Öffnungsvorgang das Ventil ein kleines Stück weitergedreht wird. So wird der Ventilteller (die Unterseite des Ventils) gleichmässig durch die Hitze im Brennraum belastet, es entstehen keine Temperaturspitzen die sonst das Ventil "verbrennen" d.h. beschädigen könnten und so einen kapitalen Motorschaden verursachen würden. Die Auslassventile sind bei Mercedes seit der Baureihe W116 mit Natrium gefüllt - hierdurch ergibt sich ein ausgezeichneter Abtransport der Hitze vom Ventilteller in den Schaft. Beides war zu Anfang der 1980er Jahre nicht unbedingt selbstverständlich im Großserienfahrzeugbau!
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Elektrische Helfer: die S-Klasse der Baureihe 126 war die erste Mercedes-Benz-Modellreihe, für die eine elektrische Sitzverstellung erhältlich war (Vordersitze mit Memoryfunktion, elektrische Rücksitzbank bzw. Coupé-Sitzanlage) |